Das ist so eine Sache mit der Provokation
"Wer interessieren will, muss provozieren." sprach Salvador Dalí und wusste seinerzeit mit Sicherheit nichts über das Internet, wusste nichts von Blogs, von viralem Marketing oder PageRank.
Es gibt da einige Blogs draußen, große Parolen haben sie auf den Fahnen stehen, die $Revolution XY wird ausgerufen oder es wird stumpf herumgebasht und dabei wollen sie doch nur eines erreichen: Einen Backlink.
Sei es ein "Ich bin dafür!"- Link oder "Ey, gugg mal, was der nebenan für einen Mist schreibt...", das spielt keine Rolle. Sind dann genug Links zusammengekommen, lässt man die Bombe platzen, präsentiert dann $Produkt XY, was dann bei Google hochschießt auf die oberen Plätze. Google liebt nämlich Backlinks.
Dazu brauchts nicht viel, "Web2.0" und "empörter Blogger" reichen völlig, ein Link zu Social- Bookmarkdiensten wie Mr.Wong, de.licio.us, yigg, digg und wie sie alle heißen mögen, ums dem Deppen vom Dienst Leser einfach zu machen, reicht da völlig. Irgendein Depp, der es linkt und|oder in seinem Blog darüber tickert findert sich schon. Und dann findet sich der nächste, und der nächste, und der....
rel="nofollow" macht von Zeit zu Zeit Freude, wenn man sich den Link schon nicht verkneifen mag.
Kamuflaro