Berechtigte Frage - ich befürchte nur, keiner von denen, die das zu entscheiden haben stellen diese Frage - man lässt die dann einfach ran...
Mir stellt sich außerdem die Frage in wie fern man das Vernetzen von Gendatenbanken als Präventivmaßnahme sehen kann...
Wird man jetzt auch bald mit den Verbrechergenen direkt eingesperrt, stirilisiert und eingeschläfert?
@Kamuflaro: einschläfern nicht direkt, aber ich befürchte es ist nur eine Frage der Zeit, bis eine verschärfte Überwachung für Menschen mit "Problemgenen" gefordert wird... war da nicht in GB schon mal was in der Art?
war da nicht in GB schon mal was in der Art?
War ist gut - nein es ist. Mittlerweile bekommen da selbst 8jährige eine Akte, in der vermerkt wird, ob sie als potentieller Straftäter in Frage kommen. Früher nannte man das verhaltensauffällig, heute ist das angeblich der erste Schritt zum Terroristen. In was für einer perversen Welt wir leben, brauch ich hier glaub nicht sagen oder?
Nein, das brauchst Du nicht sagen... der nächste Schritt - die Überwachung von Menschen mit entsprechenden "Problemgenen" - dürfte also wirklich nicht mehr lange auf sich warten lassen. Dann wird alles sicherer, wenn Kinder direkt nach der Geburt... ach was... vor der Geburt schon auf genetisch bedingte kriminelle Veranlagungen untersucht und dementsprechend überwacht werden. Oder am besten gleich einsperren... Ich brauche einen größeren Eimer...
... aber um mal auf das eigentliche Thema direkt zurückzukommen: Das ist ein treffender Vorgeschmack dessen, wie schnell mit den Daten über uns etwas passieren kann.
Die Datensätze sind noch immer problemlos zu bekommen. An Stelle der Leute, die da drin stehen, würde ich den Schuldigen definitv verklagen bis er kotzt. Die Informationen in dem Datensatz können den Betroffenen an vielen Stellen das Genick brechen und jetzt sind die Daten da draußen und keiner kann sie mehr einfangen oder löschen oder irgend etwas rückgängig machen.
Der nächste 'kleine Fehler' sind dann halt mal vielleich 41 Millionen Akten. Kann ja mal passieren...
:o Gute Güte, wie peinlich...
Nein, das eigentliche Thema waren natürlich nicht die 41 Berichte, die die Polizei versehentlich im Netz veröffentlicht hat. Aber so passt der Kommentar doch noch ein wenig.
Im Googlecache ists noch zu haben...
Das meinte ich. Und unbrisant ist das darin enthaltene ja wohl nicht. Wie kann man Daten als Behörde nur so schlecht sichern..?!
Vielleicht ist demnächst die Gentest-Analyse des Nachbarsohns als PDF im Anhang des Strafzettels vom Vater, der dann vom Bundestrojaner wegen Datensionage, Kinderpornographie und Vorbereitung eines Terroristischen Aktes angezeigt und daraufhin präventiv zur Resozialisierung nach Guantanamo verschifft wird.
[...] …auch deine Akte zum kostenfreien Download im handlichen RAR-Format. Zwei Mausklicks von den Pornos der Nachbarin und deiner Gentest-Analyse entfernt. Schöne neue Welt…(Via) [...]