Nix zu verbergen?

Die zwei Computer könnten nicht nur gehackt werden, sondern durch das Verschicken der Fotos über das Netz waren und sind sie vielleicht noch dem Provider und/oder anderen Personen zugänglich. Computer ermöglichen auch eine langfristige Speicherung von Informationen, die zu einem späteren Zeitpunkt verbreitet werden können. Der Staat hat ein zwingendes Interesse daran, dass Material, das solche negativen Folgen hat, niemals hergestellt wird.

Die Sorge ist doch wirklich rührend, aber spannend wäre es jetzt zu erfahren, wie sie denn an die Fotos kamen...

Womit wir wieder bei Inhalten auf einer Postkarte wären...

· Del.icio.us · ReTweet! · Mr Wong · Google Buzz ·

Gespeichert unter:

,

Schon gelesen?

· Nur mal guggen....  · staatliche Eastereggs  · Ich hab nichts zu verbergen!

Da wurde 7 x wat jesacht zu “Nix zu verbergen?” »»

  1. Getippselt von Kamuflaro am 22.02.07 um 15:01

    Das ist alles ganz traurig.

  2. Getippselt von mike am 22.02.07 um 16:39

    Ich finde die Argumentation dahingehend schlüssig, dass Jugendliche "vor sich selbst" geschützt werden sollten, klassisch bekannt sollte schon sein, dass verschmähte/r Ex die Fotos dann doch oft irgendwann ins Netz stellt, nur - und da gibt es meiner Einschätzung nach - keinen Paragraphen, der das vorbeugend verurteilt. Auch wurden die nicht nach diesem wahrscheinlich nicht vorhandenen Paragraphen verurteilt.
    Letztendlich eindeutig eine dämliche haarsträubende Geschichte, man darf aber annehmen, dass die Berufung aufgrund inhaltlicher Fehler des Anwaltes abgelehnt wurde.
    Eine Verbreitung fand nun einmal nicht statt (abgesehen von den lechzenden "Ermittlern", oder komischen Filtern beim Provider, die das Fass ins Rollen gebracht haben).
    Ich denke mit einer Berufung wegen Rechtsbeugung hätten die mehr Erfolg (gehabt), auch wenn ich, um das mal hier noch zu betonen, damit ich nicht falsch verstanden werde, keine allzu grossen Stücke auf nicht nur das amerikanische Recht ung Gesetz wette.

  3. Getippselt von missi am 22.02.07 um 16:43

    Ich finde die Argumentation dahingehend schlüssig, dass Jugendliche "vor sich selbst" geschützt werden sollten, klassisch bekannt sollte schon sein, dass verschmähte/r Ex die Fotos dann doch oft irgendwann ins Netz stellt,

    ...keine Frage, darüber braucht man auch nicht weiter zu diskutieren, die Frage bleibt aber trotzdem: Woher kamen denn die Fotos, wenn sie von privat nach privat verschickt wurden und auch sonst nirgendwo verbreitet wurden?

  4. Getippselt von mike am 22.02.07 um 16:54

    Ich tippe nicht auf ominöse Staatsdiener, sondern auf einen Filter beim Mail-provider.
    Einen neugierigen Admin beim Provider würde ich aber auch nicht ausschliessen, wobei letzteres hiesse, dass es sich nur um eine kleine Wald-und-Wiesen-Klitsche handeln kann, mal so eben die Anhänge aus zig-millionen Mails durchsehen, stelle ich mir etwas komisch vor ;)
    Also interessant wäre als erstes mal die Mailadresse von denen...

  5. Getippselt von missi am 22.02.07 um 16:58

    Mailfilter klingt spannend, ja. Stellt sich die Frage, für wie clever man die Betreffenden einordnen kann, das ganze jetzt nicht mit Keywords getaggt zu haben.

    Fakt ist aber trotzallem: Hätten se verschlüsselt, wärs nicht passiert.

  6. Getippselt von Kamuflaro am 22.02.07 um 17:46

    Fakt ist aber trotzallem: Hätten se verschlüsselt, wärs nicht passiert.

    Es sei denn sie haben den Bundestrojaner™ auf dem PC, der beim Empfänger den private-key zur Verfügung stellt oder besser gleich das (unverschlüsselte) Original beim Absender mitschickt zur Validierung. ^^

  7. Getippselt von missi am 22.02.07 um 17:52

    Vor ner Weile hieß "Bundestrojaner" noch "Stop TCPA" ... wie sich die Zeiten ändern. Ging mir grad so durch den Kopf...

Ick will mal wat sagen... »»

Datenschutzhinweis

Caruncle - small piece of bulging flesh