... geht viel einfacher, wenn man den Keller nach lifehackbaren Materialien umgräbt. Es stellte sich heraus, das eine klapprige schwedische Karre kombiniert mit einer Rolle Packband wunderbare Voraussetzungen mitbringt, mit mir auf Plakatiertour gehen zu dürfen.

Ich habe es "mein subversives Leimwägelschen" getauft.
... heutzutage höchstens 5 Jahre in der Zukunft entfernt. Ich mag den Gedankengang, der mir archivstöbernderweise in den Sinn kam, festhalten, damit ich in 5 Jahren sagen kann: "Ick habs doch gewusst!"
Die Zürcher Gruppe um den Regisseur Lukas Bangerter konstruiert ein interaktives Theatersystem und schleust die Besucher durch ein Verfahren zur Feststellung der Identität. Die dabei erhobenen Daten werden vor den Augen der Betrachter zu einem Retortendrama verdichtet, einem dreidimensionales Konzert, einer szenischen Skulptur. Und während das Bühnenbild dem Publikum über den Kopf wächst und zu einer Fahrt durch die Datengeisterbahn einlädt, ist uns, als schwebten wir durch das Registriersystem der Himmelspforte.
Das klingt sehr hübsch. Nur leider (vorerst?) nur in Zürich.
Eine Anleitung dazu liefert F.A.T.
Spontane Einsatzidee: Konsequentes Vorausfahren vor dem eigentlichen Googlemobil, die Kamera auf das wirkliche Streetcar gerichtet.
Eine sehr hübsche, massentaugliche Broschüre bietet die Verbraucherzentrale Niedersachsen unter dem Titel "Es sind meine Daten!" an.
Punktabzug auf Seite 10:
Durchsuchen Sie Einkaufsseiten, bevor Sie sich
mit Ihrem Nutzernamen einloggen und löschen
Sie vor dem Einloggen noch die „Cookies“
(vgl. Kapitel 3 „Browsertipps“). Dadurch ist die
Zuordnung Ihrer Interessen für die Betreiber
sehr viel schwerer.
Ich habe 3 Mal lesen müssen, bevor ich verstand, was der Autor mir sagen wollte.
Auf Seite 12 rät man zu "Anbieterstreuung", um Google nicht alles in den Hals zu werfen und empfiehlt Metager. Ich mag noch Scroogle nachreichen, für welche ich vor ein paar Jahren auch zwei Firefoxintegrationen bastelte. (allgemeine Suche|nur auf deutsch)
Noch ein Punktabzug gibt es auf Seite 16:
So genannte Open-Source-Software ist immer gratis, (...)
Das stimmt so nicht ganz. Es stimmt, das jeder den Sourcecode "gratis" mitnehmen kann, aber in der Regel mag der gemeine Endanwender doch eher Binärpakete haben. Und die müssen nicht zwingend kostenlos rausgegeben werden. Ein gutes Beispiel ist Xchat für Windows.
Q. Why can't XChat for Windows be free?
A. It's free to try for the first 30 days! Building XChat for Windows is a difficult process, it requires quite some skill and expertise to accomplish. It takes time, and is by no means automated. This version also has some value added features only for Windows, such as opening irc:// URLs from your web browser in an existing instance of xchat, spell checking and graphical emoticons.
(Diesen Punkt könnte ich noch weiter ausführen, aber eigentlich mag ich nur kurz auf den Fehler hingewiesen haben.
)
Alles in allem mag ich die Broschüre allerdings empfohlen haben.
Den Brocken warf mir gerade der Helge vor die Füße.
Spontan erwärme ich mich für Haartattoos und die sich damit eröffnenden Möglichkeiten.
Allerdings überholt man sich hier schon wieder selbst, wenn ich mir das und das anschaue.
Da hilft auch keine Alufolie mehr. (Wobei heute, 3 Jahre später, zieht man sich ja schon freiwillig aus.)
Im übrigen machst du mir Angst, Kai. Hör auf, zu visionieren, dit wird alles real.
Es müsse daher in Erwägung gezogen werden, ob angesichts der angespannten Haushaltslage die Einführung in diesem Jahr leistbar ist oder "ob man besser mit der Einführung bis 2020 warten sollte"
spricht die FDP zur Einführung von EPa NPa.
Hübsch finde ich, das man eingesteht, dass die Staatsparanoia jetzt schon finanziell kaum tragbar ist, anderseits springt da mein eigener paranoider Mann im Ohr dazwischen, welcher meint, die werfen so ein Ding nur ins Feld, damit nicht halb Deutschland dieses Jahr seine Ausweise "verliert", weil man denkt, man hätte ja noch Zeit.