(Schön|Schlecht)wetterbasteln

Also wenn das kein wissenschaftlicher Versuchsaufbau ist, dann weiß ich auch nicht weiter!
Wer rausfindet, um was es sich handelt, hat einen Cookie bei mir gut. :o)

Also wenn das kein wissenschaftlicher Versuchsaufbau ist, dann weiß ich auch nicht weiter!
Wer rausfindet, um was es sich handelt, hat einen Cookie bei mir gut. :o)
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("Besuch uns bei Facebook" im Abspann trieb mir dann aber doch noch ein Grinsen ins Gesicht.)
... geht viel einfacher, wenn man den Keller nach lifehackbaren Materialien umgräbt. Es stellte sich heraus, das eine klapprige schwedische Karre kombiniert mit einer Rolle Packband wunderbare Voraussetzungen mitbringt, mit mir auf Plakatiertour gehen zu dürfen.

Ich habe es "mein subversives Leimwägelschen" getauft.
Auf dem wohl trostlosesten Platz in Moabit, dem Mathilde-Jacob-Platz, steht ein Piano.
"Spielt ihr?" rufen uns ein paar Kinder zu, als wir uns dem nähern.
"Klar!" ... und innerhalb weniger Sekunden sind wir von 20 Kindern umringt, wo ich mich noch immer frage, woher die plötzlich kamen.
3 Töne Gnadenfrist gaben sie uns, dann setzte die kindliche Neugier ein... man wollte auch mal!
Trotz allen Drängeln und Geschubbse fand fast jeder eine Taste, auf die man rumhämmern konnte und wer keine fand, der entdeckte meine Kamera. Da wollte man dann auch mal, fand es allerdings sehr komisch, das die weder blitze, noch ein buntes Display in Fernsehgröße hatte. Und überhaupt klickt die nur so komisch, die piepst ja garnicht wie Mamas. Nachdem dann jeder seinen besten Freund/Freundin fotografieren durfte, oder besser gesagt deren Arm, Hinterkopf oder Windschatten, belagerte man dann doch wieder das Piano, lernte "Alle meine Entchen", wozu die kleineren dann lauthals sangen, fragte nach "dem Buch", das sich nach hartnäckigen Nachfragen als ein Notenheft rausstellte und forderte einen Stuhl. Mit nichts davon konnte ich dienen, also improvisierte man einfach weiter im stehen. *BAAM* *BAAAM* *pling* *pling*


...sondern der erste Tag auf Berlins Speakers Corner.
...beschwert sich der Nachwuchs des Besuchs ein Zimmer weiter, als dieser plötzlich in meinem Zimmer auftaucht... Ich muss arbeiten, was mach ich denn jetzt mit einem Kind? *im Zimmer nach Beschäftigung umschau*
"Magst was basteln?"
"Was hast du denn?"
"Jede Menge Ringelsocken.... Kannste nähen?"
"Knöpfe annähen kann ich schon."
"Das reicht, den Rest lernst du. :o)"
Nach 5 Minuten Crashkurs in Sachen Faden einfädeln war die Langeweile verflogen und man hatte den Rest des Nachmittags zu tun....


Die Zeit reichte sogar noch, um in die hohe Kunst des Fingerhäckelns eingewiesen zu werden, mit der man nun Freundschaftsarmbänder im laufenden Meter produzieren kann.
Perfekte Temperaturen, um Garnelen bereits gekocht aus dem Meer zu ziehen, weit und breit kein Schatten und ich mittendrin: Im Meatspace, in den man mich heute morgen abkommandierte aka "Wir holen dich um 5 Uhr (morgens!!!!!!) ab und fahren kurz ans Meer."
Man bemitleidet mich in meiner langen Hose und meinem dunklen Shirt, grinst über meinen LSF 50 und meine leetes Piratentuch auf dem Kopf und beobachtet amüsiert, wie ich aus Transportkiste, Stoffbeutel, Schwimmflügel und Handtüchern meinen Sonnenunterstand bastele.
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