WM-Tickets vs. Datenschutz

heise online - WM-Tickets vs. Datenschutz

Wer ein Ticket beantragt, muss im Rahmen der Online-Bestellung (90 Prozent der Karten sollen über das Internet vertrieben werden) persönliche Informationen wie Name, Alter, Anschrift, Pass- oder Personalausweisnummer, Telefon- und Faxnummer, E-Mail-Adresse, Bankverbindung oder Kreditkarteninformation preisgeben.

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Damit ist allerdings noch keineswegs gewährleistet, dass Interessenten auch wirklich eines der zwischen 35 und 600 Euro teuren Tickets für die Spiele in den ingesamt zwölf WM-Stadien erhalten.

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In den CTS-Datenschutzbestimmungen steht, dass das Organisationskomitee die Daten für Werbe- und Marktforschungszwecke nutzen darf, solange der Kartenkäufer nicht ausdrücklich widerspricht.

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Was sich bei Online-Geschäften meist mit einem einzigen Mausklick erledigen lässt, nimmt bei der FIFA jedoch unverhältnismä�ige Züge an, denn gegen die Nutzung seiner persönlichen Daten für Werbezwecke kann der Ticketkäufer nur auf dem Postweg widersprechen.

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Dazu müssen auf den RFID-Chips aber personenbezogene Daten gespeichert werden, die später an den Stadioneingängen eine eindeutige Identifikation des Karteninhabers ermöglichen --- und die möglicherweise von Unbefugten ebenfalls ausgelesen werden können.

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